It’s over NEEO. I’m breaking up. I found someone other: Me!
Ich fange mal mit einem Rückblick an. Neeo wurde vor c.a 2 1/2 Jahren aus der Taufe gehoben. Ein Projekt der WERBEWELT – die ich liebe – und dessen Mitgründer ich bin. Mitarbeiter – freie Autoren – oder wer eben Lust hatte – hat auf NEEO geschrieben. Und besonders eben ich. Und zum Schluß hin – eben eigentlich nur noch ich. Und ich mach das echt gerne. Habe dadurch viele Leute kennengelernt. Und bei einem Lunch (sagt man jetzt so) – mit dem Chef-KesselTVblogger – haben wir entdeckt, dass so ein Blog wie ein Monster ist – das will immer gefüttert werden – Raubtierfütterung – sozusagen. Und das macht auch Spass – solange Du Futter hast. About Style – ist das Thema hier – das schränkt einen auch ein. Ich meine – im Grunde genommen ist das schon mein Thema: Fashion, Design, Musik, Architektur, Kunst – aber eben auch Media, Hype, Hund, Katze und Maus. Daher – denke ich – macht es mehr Sinn jetzt auf meinem eigenen Blog zu bloggen. Ganz persönlich. Was mir gefällt. Was ich erlebe. Hier in Stuttgart und in New York (da bin ich jetzt öfters) – Ungeschminkt (bin ich meistens) – frei Schnauze (bin ich meistens) und on the edge (bin ich meistens). Ulmerstar? Wasn das fürn Spitz? – Das bin eben ich – ein Stern der meinen Namen trägt.
Würde mich freuen wenn ihr mich auf meinem neuen Tumblr-Blog besuchen kommt. Da talke ich also in english. And Deutsch.
Wahrscheinlich – eventuell – vielleicht – wie auch immer – kann man ja mal – aus Versehen oder auf keinen Fall. Keine Ahnung was nun stimmt. Auf jeden Fall behauptet das erfolgreiche holländische Architekturbüro MVRDV, sie hätten in keinem Moment die Ähnlichkeit mit den explodierenden World Trade Twin Towers in NYC gesehen, als sie die Twin Towers in Seoul entwarfen. “The Clouds” heißt der Entwurf und wurde in Korea bejubelt – das jetzige negative Pressefeedback kommt natürlich ausschließlich aus den USA. “A real media storm has started and we receive (sic) threatening emails and calls of angry people calling us Al Qaeda lovers or worse.” – so die Architekten auf ihrer Facebook Seite. Hm. Selber schuld? Zu heiß gekocht? Ich denke mal einfach dumm gelaufen. Die Eindrücke der Katastrophe sind einfach noch zu präsent. Da sollte man versuchen so etwas zu umgehen. Oder?
Oh wie langweilig muss es diesem Mann sein? Miguel Endara malt Bilder aus einzelnen Tintenstiftpunkten. Der manuelle Inkjet Drucker sozusagen. Beeindruckend. Und was dabei zum Schluss rauskommt sieht auch noch richtig gut aus. Zum Beispiel sein Vater – auf einem Kopierer – aus 3.2 Millionen einzelnen Punkten. Da schließt sich der Kreis. Irgendwie. Sozusagen. Schönes Wochenende. Jetzt wisst Ihr ja wie ihr die freie Zeit vertreiben könnt.
Oh ja ich weiß – Beyoncé – ein Mainstream Post – ich Poser! Aber das Video (und der Titel) hat es irgendwie in sich – I was here – Live aus dem Roseland in New York. Wahnsinn wie früh diese Popstars auf Erfolg getrimmt werden. Wenn von Kind auf ständig ein Trubel um Dich herum gemacht wird. Keine Ahnung – aber irgendwie hat es Beyoncé (nach einer anscheinend jahrelangen Depression) geschafft nicht ganz abzuheben – scheint mir – oder aber aber eben es gut zu verpacken. Im Video werden mal kurz im Zusammenschnitt die letzten Jahrzehnte ihres Daseins zusammengepackt und – anscheinend die Sensation – man sieht ihr Brautkleid zum ersten mal – was? – Naja – Vom Girly zu einer der erfolgreichsten Frau im Musik Business. Mit Ja-Z verheiratet – schwanger – und in New York im Konzert von Kanye und Jay-Z neben mir gestanden – was für Leben!
Es gibt wohl wenige – leider nicht mehr lebende Menschen – die einen ähnlichen Legendenstatus haben wie Jonny Cash. Und daher ist es doch um so spannender einen kleinen privaten Einblick in sein Leben zu erhaschen. John Carter Cash – einziger Sohn von Mr. Cash und June Carter – ermöglicht jetzt mit seinem Buch “House of Cash” genau das. “Keiner meiner Eltern hat jemals irgend etwas weggeworfen” – und so hat er sich durch Fotoalben, Notizen und Erinnerungen durchgearbeitet und katalogisiert. Die meisten Bilder sind von dem “Man in Black” höchstpersönlich aufgenommen und viele seiner handgeschriebenen Poems vertiefen den persönlichen Eindruck den das Buch hinterlässt – siehe auch den “heißen” Liebesbrief an June! Ich bin kein sooo großer Cash Fan – aber das Buch hat es in sich (Gibt es in Deutschland noch nicht zu kaufen – aber man kann es schon mal reservieren). Schön zum Beispiel auch der Titel eines seiner Gedichte: “Don’t Make a Movie About Me”!
Ja Facebook war ein Raubtier. Eine Suchtschlucht. Der Untergang der Gesellschaft. Der Monopolist. Und jetzt? Da kommt einfach mal kurz Google+ und schon sieht die Welt ein bisschen anders aus. Die Bitch! Auf jeden Fall kann die Welt jetzt endlich wieder gemeinsam über etwas diskutieren. Social Media wurde ja auch langsam langweilig. Ah – und jetzt muss man ständig überlegen – wo ich das Bild vom Sonntags-Picknick, dem Neugeborenen oder den Essensteller poste. Wie Nina Hagen schon sagte: “Ich kann mich gar nicht entscheiden, ist alles so schön bunt hier.” Oder?
Ja – langsam laufen die Räder den Sneakers und Autos dieser Welt den Rang ab. Dauert vielleicht noch bisschen – aber der Hype ist schon groß. Und Herr van Deyk treibt es auf die Spitze. Nur 25 dieser unter kompromisslosen Qualitätsansprüchen manuell hergestellten “Unikate” sind überhaupt erhältlich. Nightstream von Vandeyk. In mehreren Schritten handlackiert, von Meisterrahmenbauer Georg Blaschke für die Ewigkeit geschweißt und von mehreren Teammitgliedern inspiriert … ist dieses Turbostück auch noch mit schwäbischen Wurzeln bestückt. Aus Stuttgart kommen die besten Autos und jetzt auch die besten Bicycles … oder so … ob man sich das leisten kann – kommt darauf an auf was man spart!
Yup. Schon wieder ein paar Posts aus den USA. Aber eher über DInge die hier gerade so angeklickt wird. Diese zwei Spots für die Gym-Kette “Planet Fitness” – zum Beispiel – sind gerade sehr “hot”. Und machen hier schnell die Runde. Die Idee ist klar – perfekt und knapp umgesetzt. Ich muss auf jeden Fall jedes mal lachen. Besonders beim öffnen des Stiftes. Schaut selber. Die nächsten Tage folgen noch andere schöne virale Phänomene. Inzwischen: I lift things up and put them down…. see u.
Also MAD rangiert bei mir definitiv noch vor den Yps Heftchen. Das war einfach kult – oder ist es immer noch? Alfred E. Neumann – ein Anti-Held der alten Tage. Ich habe jede Ausgabe geliebt – die Faltseiten, Spion & Spion, die Comics … Bobby Hundreds – Mitinhaber der Fashionbrand und Lifestyle Magazins “The Hundreds” – durfte die heiligen Hallen des Headquarters in New York besuchen. Eine Zeitgeschichte durch Artwork und Stories. Mehr dazu auf seinem Blog. Mensch – das muss ich nächstes mal unbedingt auch machen wenn ich wieder in NYC bin … Wusstet Ihr, dass Herbert Feuerstein fast 10 Jahre lang Chefredakteur von MAD war? Und wusstet Ihr, dass mein ehemaliger Fahrschullehrer Alfred E. Neumann hieß? Haha … mad!
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