US/NYC/MAD/MTV Week – 1. Hoteltipp: The Standard!

von Tobi am 02.11.2010 in Locations, Style, Travel, Work&Life

Mal wieder was anderes hier. Das ist der Start einer Woche mit Berichterstattungen und Tipps etc. aus New York bzw. USA und Madrid. Wie man daraus leicht ableiten kann: ja ich bin unterwegs. In New York City werde ich an den HUGO BOSS PRIZE 2010 – besser gesagt an der “Ceremony” – im Guggenheim Museum teilnehmen – dazu demnächst hier mehr. (Nein – ich bekomme keinen Preis für mein Gesamtlebenskunstwerk :) ). Schreibe also ein bisschen von Übersee. Am Sonntag bin ich dann auf den MTV Europe Music Awards in Madrid. Auch hier werde ich versuchen ein paar interessante Dinge aufzuschnappen. So – das kurz zur Erklärung. Anfangen möchte ich mit einem Hoteltipp in NCY. “The Standard“: Nicht ganz neu – aber deswegen ja nicht schlechter. Wie die meisten exponierten Hotels in New York nicht gerade billig – aber es gibt im Netz immer gute Lastminute-Angebote (Hab ich auf jeden Fall so gemacht). Es liegt im immer noch angesagten “Meatpacking District” und ist das “Design-Boutique-Style-Hotel” überhaupt. Deckenhohe Fenster, freistehende begehbare Duschen, Vintage-Fliesen und ein bißchen 60’s Look. Alles ist aufeinander abgestimmt. Im Aufzug läuft eine Installation des Video-Künstlers Marco Brambilla der auch Kanye Wests Video für Power kreiert hat (wir berichteten…). Die Aussicht ist unglaublich- auf den Hudson River, auf Lower East – natürlich kommt es ganz darauf an auf welcher Seite man sein Zimmer hat. Ach – ich genieße es. So lässt es sich leben (auch wenn es nur ein paar Tage sind). See ya!

Typographic Maps

von Moritz Esyot am 14.10.2010 in Design, Interior, Locations

Anstatt wie sonst viele Gedanken an die richtige Platzierung des Texts in einer Straßenkarte zu verschwenden, hat das Axis Maps Team einfach alles andere als den Text weggelassen. Heißt also, der Text ist die Straße, die Brücke, der Fluss oder der See. Sieht nicht nur super aus, sondern ist entgegen der eigenen Erwartung auch noch ganz gut lesbar. Wobei die Frage der Nutzbarkeit weniger wichtig ist, als die Frage nach dem Font. Das Ding soll schließlich nicht im Handschuhfach verstauben, sondern das Wohnzimmer bereichern. Für mich wäre daher einmal Stuttgart in Helvetica, bitte. Welche Schriftart müsste es für euch sein?


Ach ja, und Google Maps ist ja mal so 2009!

Filme sagen mehr als Worte!

(ohne Worte)

Made by Everynone.

Concrete House II in Madrid.

von Tobi am 06.08.2010 in Interior, Locations, Style

Ja Nee, is klar! Was ist das bitte für ein Wahnsinns-Haus! Nicht, dass ich hier alles gut fände – aber ich habe selten so eine gelungene Kombination zwischen “Timm Thaler Haus” und Frank Lloyds “Fallingwater” gesehen. So langsam habe ich das Gefühl, die Spanier können nicht nur Fussball spielen, sondern zeigen der Welt auch architektonisch wo es lang geht. Verantwortlich für diese Villa (oder Schloß?) sind die Architekten A-Cero. Auf ihrer Website kann man noch mehr solcher irrer Projekte finden. Hut ab! Auch vor den Bauherren. Scheinen das nötige Kleingeld gehabt zu haben. Und ich dachte Spanien sei pleite. Oder sind das vielleicht alles Häuser der Fussballer?

Ice, ice baby!

von Tobi am 19.07.2010 in Locations, Travel

Bei Außentemperaturen über 32 Grad klingt der Gedanke an eine Bar komplett aus Eis absolut verführerisch. Die Icebar in Kopenhagen ist sozusagen eine Zweigstelle des Icehotel im schwedischen Lappland. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein riesiger hellblauer Poncho mit Fellkapuze und Handschuhen, den jeder Gast erstmal übergezogen bekommt, bevor er die eigentliche Eisbar betritt. Besonders kurios im kurzen, aber intensiv ausgenutzten dänischem Hochsommer: Unter den dicken Thermoponchos schauen nackte Füße in Highheels oder Flip-Flops hervor, die nach einigen Minuten bei minus fünf Grad Celsius allesamt beginnen, unruhig hin- und herzutreten. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit beläuft sich auf etwa 20 Minuten, wie uns der freundliche Barkeeper mitteilt – da hilft auch der hochprozentige Cocktail nicht, der ebenfalls in einem Glas komplett aus Eis serviert wird und buchstäblich während des Trinkens zwischen Fingern und Mund zerinnt. Einmalig ist jedenfalls das Gefühl, nach dem eisigen Barbesuch wieder in die warme Sommernachtsluft zu treten.

Stadshaard – Holland kann was!

von Tobi am 13.07.2010 in Design, Locations, Style

Leute - das ist ein Kraftwerk. Ja! – ein Gas- und Dampf-Kombikraftwerk. Mitten in Holland, genauer gesagt in Roombeek. Ich kann es immer noch nicht richtig glauben. Das hat mich total umgehauen. Wie cool muss diese Stadtverwaltung sein um so einen Entwurf bitte umzusetzen. Holland ist nicht Weltmeister geworden – aber mit solchen “Eiern in der Hose” (man entschuldige die Ausdrucksweise – Anmerk. der Red.) –  muss man das auch nicht mehr. Besetzt ist das Gebäude mit Keramik-Fliesen des Künstlers Hugo Kaagman, der für seine Spray- und Stencilkunst bekannt ist. Der Name “Stadshaard” bedeutet übrigens “Das Herz der Stadt” – also das Zentrum der Energie- und Wärmeversorgung. So was möchte ich auch mal bei uns sehen. Aber wahrscheinlich hätten wir dann eine “Stadshaard 21″ Demo auf dem Marktplatz in Stuttgart. Also liebe Gemeinde- und Stadträte – gebt Gas.

Instantshirts: Wasser drüber, fertig

von Tobi am 18.06.2010 in Design, Fashion, Locations, Style

Zu gut erinnere ich mich noch an meine Studentenzeit, in der die Fünf-Minuten Terrine und andere Instant-Produkte zu meinen Hauptnahrungsmitteln gehörten. Zum Glück habe ich irgendwann die kulinarische Revolution angetreten und mache seither einen großen Bogen um alles, was nur durch die Zugabe von Wasser “fertig” wird. Nun bekommt Instant aber eine neue Bedeutung: Die beiden Berliner Designer Michael Wabbel und Sebastian Oppermann vom Shop Berlinomat haben nämlich ein “Instantshirt” entwickelt. Genau wie bei den Fertiggerichten öffnet man die T-Shirt-Packung, gießt heißes Wasser in den Beutel und verschließt ihn wieder. Durch persönliches Handanlegen bestimmt man den Look selbst: Egal ob wild gemustert, längsverlaufende Streifen oder fast einfarbig, der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Die Shirts gibts in drei Farben Funny-Yellow, Light-Green und Gothic-Blue im Berlinomat Shop in der Frankfurter Allee (natürlich in Berlin!) und ab Mitte Juli in dessen Online Shop für 39,90 EUR. Da heißt es: Good look statt guten Appetit!

Viva la Vida: Finca Son Jorbo

von Tobi am 14.06.2010 in Interior, Locations, Style, Travel

Ich gebe es zu: Urlaub gehört im Moment zu meinen Lieblingsthemen. Kein Wunder, bei diesem immer noch recht zweifelhaften Sommer in Deutschland. Daher hier auch ein Hoteltipp von mir. Eigentlich ist die Finca Son Jorbo auf der deutschen Lieblingsinsel Mallorca gar kein wirkliches Hotel. Eher ein kleines paradiesisches Hidaway in der Nähe von Porreres. Die beiden Engländer Annie und Martin haben das alte Bauernhaus inmitten von Olivenhainen und Feldern vor drei Jahren liebevoll restauriert und eine Finca mit vier großzügigen, stilvollen und ganz individuellen Appartments geschaffen. Perfekt für alle, die sich im Urlaub einfach nur erholen oder Mallorca in Tagesausflügen erkunden wollen. Und das Beste daran: Trotz toller Lage inmitten der Insel, viel Platz, Ruhe und Komfort sind die Zimmer mit Preisen von 110 – 145 EUR wirklich leistbar. Viva la vida, sag ich da!

Wo sind all die Menschen hin?

von Tobi am 05.05.2010 in Art, Locations

Hier kann ich nur sagen – zum Glück sind sie weg. Durch die Abwesenheit jeglichen Lebens, unter den Schichten des Alltags kommt manchmal verborgene, ungeahnte Schönheit zutage.

Die Kollektion von the coolist zeigt Abandoned Places, menschenverlassene Orte dieser Welt. Geblieben ist nur der Fotograf – und das hat er gut gemacht.

Hobbits House 2010

von Tobi am 13.04.2010 in Design, Interior, Locations, Style, Work&Life

Villa_Vals_Studio_2

Villa_Vals_Studio_3

Villa_Vals_Studio_4

Die Hobbits gibt es wirklich. Oder? Auf jeden Fall gibt es ein Haus, das von Ihnen bewohnt werden könnte. Die “Villa Vals” steht (nein nicht im Auenland) sinngemäß in der Schweiz und passt sich perfekt in die Landschaft ein. Geplant und entworfen vom holländischen Architekten-Kooperationsteam SeARCH Studios und Christian Muller. Jetzt fehlt nur noch der Ring…


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