
Modeblogs. Das Internet ist voll davon. Wie soll man da noch den Durchblick behalten?
Das haben sich sechs Studenten aus Frankfurt bei einigen Drinks vor dem Fernseher auch gedacht. Und da Schnapsideen ja bekanntlich die besten sind, haben sie “Schaulaufen” gegründet.
“Schaulaufen” selber ist kein Blog, sondern bietet Modeblogs eine Plattform, auf der sie sich darstellen können. Ich finde die Suchfunktion ganz praktisch, mit der alle gelisteten Blogs durchsucht werden. Gespannt bin ich auf das Modul „[design ’S,]“, das bald kommen soll. Dort sollen Jungdesigner ihre Kollektionsentwürfe virtuell präsentieren und sich direktes Feedback von den Modebloggern und “Schaulaufen”-Usern einholen können. Und in einem Online-Store können vielversprechende Jungdesigner ihre Produkte direkt anbieten.
Wenn das Design der Plattform – wie geplant – noch der tollen Idee angepasst wird, hoffe ich, dass Schaulaufen eine Plattform für individuelle (und bezahlbare) Mode wird.

Zitta Schmitt hat für das Wiener Projekt DESIGNSTUDENTS FOR RENT eine Geldbörse/Aufbewahrungsbox aus PET-Flaschen gestaltet. Sehr coole Idee, die man mit etwas Geschick selbst nachbauen kann.
Fräulein Schmitt war so nett und hat die Bauanleitung als PDF online gestellt. Die Datei könnt Ihr Euch hier kostenlos downloaden.
Viel Spaß beim Basteln!

“Du bist der Bestimmer!” – so lautet das Motto des in Stuttgart ansässigen Modelabels Port Racoon. Jana Beier, Gründerin und Inhaberin, bietet mit ihrem Label die Möglichkeit, aus verschiedenen Grundmodellen, Farben und Mustern, ein ganz persönliches Lieblingsteil zusammen zu stellen. Das Ganze wird dann auf Bestellung und in Handarbeit extra genäht! Port Racoon bietet ausgefallene Styles jenseits des Mainstreams an und überzeugt mit starken Kollektionen für Girls’n'Boys. Jana (gebürtige Hamburgerin und gelernte Damen und Herren-Maßschneidermeisterin) ist mit ihrem Label stets in Bewegung und bietet saisonunabhängig immer wieder neue Stoffe und Modelle an.
Klasse finde ich auch die Idee der Homeparty: Freunde einladen, Port Racoon einladen und Homeparty schmeißen! Port Racoon kommt dann mit Sack und Pack zu Dir nach Hause.
Ich bin bereits glücklicher und stolzer Besitzer zweier Shirts und es sind meine absoluten Lieblingsstücke. Weiter so, ich finde die Idee großartig!

Twitter hat wieder Aufwind in Online Community-Paradies – scheint mir. Eine echte Insiderin steckt hinter dem neuen offiziellen HUGO BOSS Twitter-Kanal: Die geheimnisvolle MISS HUGO BOSS versorgt ihre Follower und besonders die “Followerinnen” nicht nur mit den heißesten News rund um die Marke HUGO BOSS, sondern liefert auch exklusive Behind-the-Scenes-Eindrücke und das neueste Gossip. Beim gestrigen BOSS Black Menswear Fitting war sie live vor Ort, twitterte über die kommenden Trends für Spring/Summer 2011 und zeigte exklusive Schnappschüsse vom Fitting. Mit dabei waren unter anderem die Topmodels Shaun Dewet und Lars Burmeister, das Gesicht der aktuellen BOSS Black Kampagne. Weiter geht’s am 30. Juni mit dem BOSS Black Womenswear Fitting. Bis dahin wird fröhlich weiter “gezwitschert”!

Zu gut erinnere ich mich noch an meine Studentenzeit, in der die Fünf-Minuten Terrine und andere Instant-Produkte zu meinen Hauptnahrungsmitteln gehörten. Zum Glück habe ich irgendwann die kulinarische Revolution angetreten und mache seither einen großen Bogen um alles, was nur durch die Zugabe von Wasser “fertig” wird. Nun bekommt Instant aber eine neue Bedeutung: Die beiden Berliner Designer Michael Wabbel und Sebastian Oppermann vom Shop Berlinomat haben nämlich ein “Instantshirt” entwickelt. Genau wie bei den Fertiggerichten öffnet man die T-Shirt-Packung, gießt heißes Wasser in den Beutel und verschließt ihn wieder. Durch persönliches Handanlegen bestimmt man den Look selbst: Egal ob wild gemustert, längsverlaufende Streifen oder fast einfarbig, der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. Die Shirts gibts in drei Farben Funny-Yellow, Light-Green und Gothic-Blue im Berlinomat Shop in der Frankfurter Allee (natürlich in Berlin!) und ab Mitte Juli in dessen Online Shop für 39,90 EUR. Da heißt es: Good look statt guten Appetit!

Das neueste nach oben, Tagclouds, Navigation rechts, scrollen … Dabei minimalistisch, klassisch, Fokus auf die Inhalte. Warum sollte das Prinzip Blog nicht auch für eine Online Shop funktionieren? Innovativ und mutig kommt der neue Online Store von JOOP! zumindest schonmal im Blog Gewand daher, auch wenn zum go-live noch nicht alles so konsequent umgesetzt ist, wie es das Konzept verspricht. Aber der Grundstein ist gelegt.
Weiter lesen…


Etwas spät, aber immerhin gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff, launcht Strenesse eine Facebook App. Der Ausstatter des deutschen Nationalteams veröffentlicht ein Backstage-Video vom Shooting mit Ellen von Unwerth.
Unsere Jungs haben nicht nur eine Menge Fans, sondern sind scheinbar selber Groupies. Wer ist der 12. Mann, von dem bis dato keiner etwas gehört hat, der jetzt aber das große Thema im Umkleideraum ist?
An dieser Stelle sei jedoch nicht zu viel verraten. Selber anschauen & überraschen lassen.

Den gestrigen Eurovision Song Contest in Oslo eröffnete die Sängerin Safura aus Aserbaidschan in einem mit LED ausgestatteten Glitzer-Kleid. Ob dieses Detail zu ihrem durchaus beachtlichen 5. Platz beigetragen hat, sei mal dahingestellt, aber: elektronische Mode ist in. Bereits 2005 überraschte der Designer Hussein Chalayan mit einem Kleid, dessen Reißverschluss am Dekolleté von selbst öffnete. Erst kürzlich präsentierte sich Kate Perry auf der Gala des Metropolitan Museum in New York mit einem ähnlichen Effekt wie Safura. Ihr weißes Chiffon-Kleid brachte sie mit einem Schalter in ihrem BH zum Leuchten – ein Detail, das sicher auch Ingenieure für Fashion begeistern wird. Denn technisches Verständnis ist unbedingt gefragt, wenn es darum geht, LEDs, Laser und Kristalline in die Stoffe zu verarbeiten. Und einen geschickt versteckten Platz für die Batterie zu finden.

Das Londoner Unternehmen CuteCircuit hat sich auf “wearable electronics” spezialisiert und setzte u. a. die Kleider für Safura und Kate Perry mit jeweils über 3.000 LEDs um. Auch Rihanna trat kürzlich in London bei der Eröffnung ihrer UK-Shows in einem illuminierten Outfit auf die Bühne. Im Hintergrund steht der deutsche Moritz Waldemeyer, der nach seinem Studium der Mechatronik in London für unterschiedliche Designer – allen voran der bereist erwähnte Hussein Chalayan – die leuchtenden Ideen in die Tat umsetzte. Neben Mode setzt Waldemeyer auch seine eigenen Ideen in Form von Möbeln um. Seine neueste Idee: Ein Stuhl, der automatisch die Farbe der Kleidung annimmt, die der Sitzende trägt. Aber wie das funktioniert, lasst Euch am besten von einem Ingenieur Eures Vertrauens erklären.

Wer denkt, Wollmützen gehören eindeutig nur im Winter auf den Kopf, darf sich von mir eines besseren belehren lassen. Die coolen Modelle von edelschwarz, der Mützenmanufaktur aus den Alpen, sind so farbenfroh und kreativ, dass es viel zu schade wäre, sie nur die Hälfte des Jahres zu tragen. Hinter edelschwarz steht eine Gruppe von Freunden, die sich ein Mal pro Woche trifft um gemeinsam bei gutem Essen und einem Kasten Bier Spaß zu haben und natürlich Mützen und Stirnbänder zu häkeln. Es sei angemerkt, dass diese Gruppe nicht nur aus Mädels besteht sondern durchaus auch der ein oder andere Mann die Häkelnadel schwingt! Eine Mütze von edelschwarz wurde auf jeden Fall mit Spaß und mit Liebe gemacht und das ist auch die Grundvoraussetzung für den Erfolg der Marke. Wer eine dieser individuellen Kopfbedeckungen haben möchte, kann sich in der Häkelstube aus verschiedenen Farben sein persönliches Exemplar kreieren. Auch spezielle Muster und Stickereien werden auf Wunsch vom edelschwarz Häkelteam umgesetzt. Tolle Idee, die Lust macht, selbst mal wieder zur Häkelnadel zu greifen.
Weiter lesen…


(Noch ein Geburtstag) Es ist ganz bestimmt nicht einfach in Deutschland ein neues Magazin zu etablieren. Und dazu noch in einer Lifestyle Rubrik für Frauen. Die “Tush” hat es geschafft. Das ist kein Zufall. Das ist einfach eine hoch qualitativ gemachte Zeitschrift. Klar sind die Themen eingeschränkt – Make up, Beauty, Fashion und Themen drumrum. Aber mit coolem Look und Top-Fotografie hat es das Team um Multi-Talent Armin Morbach geschafft, der Vogue etc. mehr als die Stirn zu bieten. Jetzt kommt die 20. Ausgabe heraus und wir gratulieren. Please do it 1000x again…