Antigravitation

von Moritz Esyot am 03.06.2011 in Entertainment, Music, People

Der Traum vom Fliegen ist uralt. Und so langsam aber sicher scheint es so, als ob er bald wahr werden könnte. Die Vorboten sind eindeutig Lil Amok und Petair. Die beiden deutschen B-Boys scheinen einige eingepeitschte Wahrheiten meines damaligen Physiklehrers eindrucksvoll zu widerlegen. Mögliche Erklärungsansätze: in Wahrheit ist das eine Show von David Copperfield, der die beiden fliegen lässt, es handelt sich hier gar nicht um Menschen, oder die Jungs haben einfach Antigravitation-Pillen geschluckt.
Die Augenzucker-Lieferanten sind für mich so ein bisschen die Les Twins des Breakdance.

Ich hab mal über Mode gebloggt

Dank meinem neuen Lieblings-Youtube Modeblogger und Tutorialisten ToaLingLing weiß ich jetzt endlich was gut für mein Haar ist, welcher Bravo-Sticker sich am besten auf meinen Fingernägeln macht, und welcher Schminkstift meine Augen besonders gut betont. Also endlich top informiert und daher ab jetzt auch immer top gestyled. Dann wird’s vielleicht doch wieder was mit dem begehrten Titel “schönster DJ Stuttgarts“.
Nachdem ich jetzt aber auch Anwärter auf den Titel des Linkverseuchtesten neeo-Posts bin, kann ich eigentlich gleich fleißig weiter machen und neben aller Ernsthaftigkeit dieses Posts auch mal noch oben vorgestelltes Produkt anpreisen: Die Bossy Glox… Verzeihung Glossy Box. Ist auch eines dieser Produkttest-Päckchen, nur eben Premium. Darüber wurde ich zumindest von befreundeten Modebloggern und Fashion-Haulern aufgeklärt. Mal ganz Spaß beiseite… ein paar Namen sagen mir selbst tatsächlich auch was, und ich glaube vor allem für das ein oder andere Mädel in meinem Bekanntenkreis dürfte ein Paket für 10 Euro, das mit O.P.I., Kiehl’s und L’Occitane Produkten vollgepackt ist, ein spannender Deal sein. Ich bestell mir auch gleich eins. Muss ja meine frisch erlernten Schminktipps endlich mal umsetzen! Schönster DJ und so, ihr wisst …

Yin & Yang

von Moritz Esyot am 20.04.2011 in Art, Beauty

Manchmal ist es eben so einfach. Hell/Dunkel, Geburt/Tod, Schlüssel/Schloss, Pepsi oder halt Cola. Eine schöne Aneinanderreihung von so manchem, was zusammengehört oder vielleicht auch nicht. Ganz nach dem Yin & Yang Prinzip. Jeder Pol braucht seinen Gegenspieler, und erst durch diese Ergänzung bleibt alles in der Waage. Es wurde serviert: Poesie für Anfänger an fein geschnittenem Bewegtbild in emotionaler Soundsauce.
Wirklich sehenswerte Bilder, zusammengestellt von everynone. Gefunden auf dasKFMW.

Fight For Your Right

von Moritz Esyot am 09.04.2011 in Entertainment, Music, Style

Viele warten schon ganz hibbelig, denn das neue Beastie Boys Album steht in den Startlöchern. Diesmal schmeißen sie zu dem Sound auch noch ein “long ass video thing” mit auf den Markt. Das Album Hot Sauce Committee Part 2 kommt mit einem gut 30 minütigen Video und kann ab jetzt vorbestellt werden. Passend dazu ist ein äußerst amüsanter Trailer entstanden. Allerlei Berühmtheiten mimen das New Yorker Trio in ihrer typischen Arbeitskleidung. Der ganze Cast würde den Rahmen dieses Posts sprengen. Zu sehen sind unter Anderem Elijah Wood, Jack Black, Kirsten Dunst, Will Ferrell, Orlando Bloom oder Steve Buscemi. Wer sonst noch mitspielt verrät uns IMDB.
Auf der Beastie Boys Facebook Seite werdet ihr weiter auf dem Laufenden gehalten.

Stepptanz 2.0

von Moritz Esyot am 28.03.2011 in Fashion, Music, Style

Die Idee, seinen Schuh zum Musizieren zu verwenden, ist nicht brandneu und vor knapp einem Jahr schonmal mit ein paar Paar Nikes realisiert worden. Diesmal ist die Umsetzung aber auf audiovisueller wie auch auf akrobatischer Ebene einen Ticken ästhetischer, wie ich finde. Dafür hat man den vier Übertänzern Les Twins, Bboy Lamin und Bboy Mounir einfach ein paar adidas Megalizer an die Füße geschnallt, für Zehen- und Fersenballen eigene Samples definiert und dann auf das Bewegungstalent der Jungs gehofft. So sieht es zumindestens aus. Ob da wirklich eine Drahtlosübertragung statt findet, sei mal dahingestellt. Trotzdem Augen- und Ohrenzucker.

Daddeln über Dekaden

Eins vorweg: Inzwischen gehöre ich nicht mehr zum harten Zocker-Kern. Die Progamer würden mich wahrscheinlich spöttisch als Casual bezeichnen — wenn das überhaupt reicht. Aber ich kann mich noch an meine jüngeren Jahre erinnern, in denen ich stundenlang den blauen Sonic mithilfe des Sega Mega Drive über den Röhren(!)-Fernsehen rotieren ließ. Oder die ersten Anzeichen von Hornhaut auf der Daumenkuppe, ausgelöst durch wildes Knöpfegedrücke bei 16-bit Games wie Tekken Street Fighter auf dem Super Nintendo. Sowie die ersten durchgezockten Nächte mit der geliehenen Playstation aus der Videothek – mit 3D-Grafik (!!!).
Das gut 4-minütige Filmchen von ein paar Game Design Studenten aus München zeigt einige der wichtigsten Videokonsolen der letzten Dekaden – eben mit den dazugehörigen Spielen und Mattscheiben. Spannend find ich auch die mitvorangegangene Revolution der Controller. Am Ende gibt es noch einen möglichen Ausblick in die Zukunft. Wer erkennt alle Konsolen und Spiele?

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Finde die schönen Dinge


Let’s face it: Das Internet ist voller Selbstdarsteller, allen voran die Blogger, Tumbler- und Twitter-Nerds. Aber mal ehrlich: Genau darum geht’s doch. Weg von der unpersönlichen und ungreifbaren Ansprache der großen Publikationen. Klar … die haben die journalistische Power und die redaktionelle Verantwortung. Aber der persönliche Bezug bleibt einfach ein bissschen auf der Strecke. Also direkt mit offenen Karten spielen und schon mit der Überschrift deutlich machen, dass hier kein Kollektivgeschmack befriedigt werden muss, sondern der eigene, gute Geschmack als Qualitätsmerkmal überzeugt.

So oder so ähnlich lässt sich auch der noch recht frische Blog der zwei Dessous-Kompetenzen Ulrike Brucher und Miriam Herzog beschreiben.
Hinter diesen Namen verbergen sich die beiden Dessous-Labels/ -Shops Night Delight und Rispetto aus Stuttgart.
Mit vereinten Tumblr-Kräften lassen uns die beiden seit dem 1. November auf TrouverLesBonnesChoses an ihren Fundstücken aus der Welt des Stilvollen und Schönen teil haben. Dabei geht es immer persönlich und “wir”-bezogen zu, ganz ohne abgehoben zu wirken. Viel Interior, Stoff, Haut, Design und Lifestyle. Ein bisschen wie NEEO… und doch ganz anders.

Der iPhone Tisch

Ein Multitouch-Tisch Konzept hatte ich ja schon vor ein paar Wochen vorgestellt. Damals ging es allerdings etwas musikalischer zu, und ein Apple Produkt spielte auch noch keine tragende Rolle. Wenn aber doch Apple, dann natürlich mal wieder das iPhone. So langsam könnte es echt langweilig werden, wenn nicht jedesmal doch wieder etwas innovatives dabei wäre … und das, obwohl viele der Innovationen in der Kategorie “Dinge die die Welt nicht braucht” Platz hätten.

In diesem Falle ist die iPhone-Revolution auf die Maße eines vollwertigen Tisches aufdimensioniert (das iPad in noch größer?). Allerdings handelt es sich nicht einfach nur um eine aufgeblasene optische Ausgabequelle des anzudockenden iPhones — der Tisch versteht Multitouch-Gesten mit denen sich das iPhone steuern lässt. Funktioniert derzeit nur mit gejailbreakten 3GS und 4G iPhones, andere Plattformen wie z.B. Android sollen aber laut eigener Aussage der Entwickler noch realisiert werden.

Über den zukünftigen Preis schweigen sich die drei Tüftler aus Österreich natürlich noch aus, ein Zulieferer, der die Bildschrime herstellt, hat sich allerdings schon gefunden. Mehr Infos gibt es auf der offiziellen iPhoneTable Seite.

Lieber kleckern als klotzen

von Moritz Esyot am 18.10.2010 in Design, Fashion, Interior



Selten gab es ein besseres Argument den Knigge oder andere Essens-Sitten beiseite zu schieben und hastig und unvorsichtig die Mahlzeit richtung Mund zu bugsieren. Schließlich könnte dabei ein Kunstwerk entstehen, dass dank Rahmen ausstellfertig um den eigenen Hals baumelt oder eben als Placemat die Tischdecke vor künstlerischer Verschmutzung bewahrt. Und jetzt einmal ein besonders farbenfrohes Essen, bitte. Stammt aus der Schmiede von Kyouei Design, ich kann es bis jetzt aber noch nicht im Shop finden.

Typographic Maps

von Moritz Esyot am 14.10.2010 in Design, Interior, Locations

Anstatt wie sonst viele Gedanken an die richtige Platzierung des Texts in einer Straßenkarte zu verschwenden, hat das Axis Maps Team einfach alles andere als den Text weggelassen. Heißt also, der Text ist die Straße, die Brücke, der Fluss oder der See. Sieht nicht nur super aus, sondern ist entgegen der eigenen Erwartung auch noch ganz gut lesbar. Wobei die Frage der Nutzbarkeit weniger wichtig ist, als die Frage nach dem Font. Das Ding soll schließlich nicht im Handschuhfach verstauben, sondern das Wohnzimmer bereichern. Für mich wäre daher einmal Stuttgart in Helvetica, bitte. Welche Schriftart müsste es für euch sein?


Ach ja, und Google Maps ist ja mal so 2009!

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