Ice, ice baby!
Bei Außentemperaturen über 32 Grad klingt der Gedanke an eine Bar komplett aus Eis absolut verführerisch. Die Icebar in Kopenhagen ist sozusagen eine Zweigstelle des Icehotel im schwedischen Lappland. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein riesiger hellblauer Poncho mit Fellkapuze und Handschuhen, den jeder Gast erstmal übergezogen bekommt, bevor er die eigentliche Eisbar betritt. Besonders kurios im kurzen, aber intensiv ausgenutzten dänischem Hochsommer: Unter den dicken Thermoponchos schauen nackte Füße in Highheels oder Flip-Flops hervor, die nach einigen Minuten bei minus fünf Grad Celsius allesamt beginnen, unruhig hin- und herzutreten. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit beläuft sich auf etwa 20 Minuten, wie uns der freundliche Barkeeper mitteilt – da hilft auch der hochprozentige Cocktail nicht, der ebenfalls in einem Glas komplett aus Eis serviert wird und buchstäblich während des Trinkens zwischen Fingern und Mund zerinnt. Einmalig ist jedenfalls das Gefühl, nach dem eisigen Barbesuch wieder in die warme Sommernachtsluft zu treten.





