Beim ersten Durchhören – und insbesondere wenn man sich das Video zu „Guns“ ansieht – klingen Ikons nach sehr geradlinigem Prog-Rock. Doch der Teufel steckt bei diesem siebenköpfigen Kollektiv aus Göteborg (sechs Musiker und ein Videokünstler) im Detail: Der opener „Slow Light“ beinhaltet Shoegazing-Elemente, das nachfolgende „Afrika“ ist astreiner Space Rock und schon im übernächsten Track „Impariet“ versteckt sich New Wave. Ein echter Geheimtipp also für jeden, der sich für sphärische und fulminante Gitarrenmusik begeistern kann.
So eine Oscar Verleihung ist doch für etwas gut. Stieß ich doch nur so auf den Online Auftritt von Oscar-Gewinner Jeff Bridges. Ganz klar – schon immer ein grandioser Schauspieler – aber hoppla – auf der wirklich schön gemachten Website lernt man die vielen anderen Seiten von Herrn Bridges kennen. Musik macht er – Country – wie im Gewinner Film “Crazy Hearts“. Fotografieren tut er – und zwar im guten alten Schwarzweiß-Doku-Stil. Sehr beeindruckend. Backstage-Momente wie man sie nur selten bekommt. Ein Tausendsassa. Chapeau. Chapeau.
Das macht Spaß. Ford Mustang – ein echter Muscle-Car – und dazu 1000 Möglichkeiten ihn zu konfigurieren. Freie Farbenauswahl, Tuning-Kits, Deko-Styles, Felgen, Hintergründe, etc… und jetzt kommt der eigentliche Spaß-Faktor: wenn man möchte, kann man den Wagen mit drei anderen Usern zusammen gestalten – und dabei noch chatten. Besonders schön ist auch, dass man die Mausbewegungen der Mitstreiter sieht, und man so wirklich virtuell zusammen wirkt. Klarer Fall: einfach ausprobieren.
Nachdem Kevin Flynn (Oscar-Gewinner Jeff Bridges) 25 Jahre lang in der digitalen Welt TRONs gefangen war, trifft er nun in TRON: LEGACY überraschend auf seinen mittlerweile erwachsenen Sohn Sam (Garrett Hedlund), der seit Jahren das Verschwinden seines Vaters untersucht… Das wird der nächste Knaller. Der Klassiker bekommt die Fortsetzung. In Digital 3D. Ich war schon von Avatar geflasht. Aber ich glaube das wird noch mal mehr spacy. Kommt aber leider erst im Winter 2010 in die deutschen Kinos. Und Winter hatten wir jetzt erst mal genug – finde ich.
Spiele auf dem iPhone müssen meiner Meinung nach durch Einfachkeit und vor allem auch durch Kurzlebigkeit bestechen. Das Spiel Cannabalt besticht durch gerade diese beiden Eigenschaften – einziger Wermutstropfen ist der Preis von 2,39€, welcher für ein simples Spiel doch relativ hoch ist. Die Idee ist, einen rennenden Agenten (könnte aufgrund des Kleidungsstils auch ein Werber sein) durch berührung des Touchscreens über Hindernisse springen zu lassen und somit eine möglichst lange Strecke (Rekord liegt Momentan bei ca. 1700m) zu überwinden. Hört sich simpel an – ist es auch, und vielleicht gerade deswegen ein würdiger Nachfolger meines aktuellen Lieblingsspiels Doodle Jump. Wer kein iPhone besitzt, der kann das Spiel auch auf der Webseite der Entwickler probezocken.
… auf gehts, die 1700m werden ja wohl zu knacken sein!
Chatroulette. Das ist das neue Ding im Web. Von einem 17 jährigen Russen programmiert tritt das Cam2Cam Portal seinen Erfolgszug an. Jeder User kann mit einem Klick einen Chatpartner mit oder ohne Webcam zugeordnet bekommen. Wenn er einem der Partner nicht gefällt wird einfach weiter geklickt und per Zufall der nächste Partner eingecheckt. Das Spiel kann man bis zur Unendlichkeit spielen. Menschen aus Brasilien, China, Norwegen – eben aus der ganzen Welt kann man da plötzlich kennenlernen. Oft sind aber nur geschüttelte Geschlechtsteile zu sehen. Es gibt auch schon Trinkspiele: bei jedem Penis ein Schnaps. Aber diese Band aus Frankreich nutzt das Ding um seine Musik bekannt zu machen. Das ist schlau. Und evtl. auch erfolgreich. Probiert es aus. Vielleicht trefft ihr ja “I am un chien”.
Erykah Badu startet ihre Promotion des neuen Albums. Der erste Fernsehauftritt mit der neuen Single “Window Seat” bei “Late Night with Jimmy Fallon”. Der Song ist doch eher eine Reminiszenz an den Anfang ihrer Karriere. Das Album “New Amerykah Part Two (Return of the Ankh)” erscheint jetzt definitiv am 30.März. Uih – bin ich gespannt.
Also mein Hund Bentley (Irish Setter) sabbert, wenn er trinkt. Und zwar gewaltig. Und unser Fußboden bekommt von einem normalen Hundenapf dadurch Flecken. So habe ich mir damals diesen Hundenapf aus dem Behindertenwerkstatt/Design Projekt “Side by Side“ gekauft. Denn dieser hat eine Auflage und löst dadurch unser Problem. Natürlich wird er ordentlich beansprucht, und ich musste heute einen neuen bestellen. Da dachte ich mir, das wäre doch was um es hier zu posten. Denn ich finde diese Kombination aus schlichtem und zweckorientiertem Design und der Handarbeit-Qualität aus Behindertenwerkstätten eine gute Idee. Nicht, dass mir da jedes Produkt gefällt, aber für mich waren solche Betriebe bisher immer nur Produzenten von Allzweckbürsten. Das ist hiermit Schnee von gestern – bei “Side by Side“ gibt es Garderoben, Kerzenständer, Möbel und viel mehr. Und das ist auch gut so.
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